SOLITÄR-RINGE

Er ist so klein und steht doch für so viel. Der Solitärring ist ein wahrer Klassiker unter den Verlobungsringen, doch wird auch gerne zu besonderen Anlässen verschenkt. Doch die Qual der Wahl ist groß. Welche Unterschiede gibt es und worauf sollte beim Kauf geachtet werden? Die Antwort finden Sie hier!

SOLITÄR-RINGE

Mittlerweile ist der Solitärring neben seiner Hauptaufgabe als Verlobungsring ein beliebter Schmuckring. Er symbolisiert durch seinen alleinstehenden Stein die Einmaligkeit der Geliebten, die ihn nicht mehr wie früher an der linken Hand trägt, sondern ihn mit andren Ringen kombiniert. Gerne wird er als sogenannter Vorsteckring vor dem Trauring oder einem Memoire Ring getragen. Deshalb sollte beim Kauf darauf geachtet werden, dass die Fassung den Brillant so weit nach oben streckt, dass ein zweiter Ring bequem vor den Solitärring gesteckt werden kann und dass die Ringschiene gleichbleibend breit ist. So entstehen keine Lücken und ein angenehmer Tragekomfort ist garantiert.

Im Fokus eines Solitärring steht der Stein, der durch seine Fassung emporgehalten wird.

RINGSCHIENEN

Es gibt die verschiedensten Varianten von Ringschienen. Sie unterscheiden sich in ihrer Höhe und Breite so wie in der Form. Beliebt sind bombierte (gewölbte) Ringschienen, da sie ein hohes Tragkomfort versprechen und vor allem für nicht ringträger sehr angenehm sitzen. Doch gibt es auch gerade und kantige Ringschienen, auf denen Verschnitt Fassungen oder frei verteilte eingeriebene Steine ihre Strahlkraft entfalten können.

Bei Solitärringen sind die Ringschienen meist sehr leicht und zart, um den Stein in den Mittelpunkt zu stellen, doch können sie auch nach Wunsch breiter und höher werden.

Optisch können Solitärringe in vier Arten unterteilt werden:

Bandring
Die häufigste verwendete Ringschiene bei Solitärringen ist der Bandring, da er durchgängig die gleiche Breite aufweist und sich so als Vorsteckring besonders gut eignet. Der Tragekomfort bei ihm ist besonders hoch.

Taillierte Ringschiene
Die Taillierte Ringschiene schafft eine sehr zarte und filigrane Optik zu schaffen, da sie zum Stein immer schmaler wird. Ein kleiner Stein wirkt dadurch oft noch größer als er eigentlich ist.

Verjüngende Ringschiene
Wenn neben großen Steine wie in Spann- oder Krappen Fassungen noch kleinere Steine eingebettet werden sollen benötigt der Goldschmied eine größerer Ringschiene um den Edelsteinen den nötigen Platz und Halt zu verschaffen. Die Ringschienen werden dann zur Handinnenfläche schmaler, damit der nötige Tragekomfort gewährleistet ist, aber die Steine
ihre Stabilität in der Fassung behalten.

Umarmende Ringschiene – Split
Der „Split“ der umarmenden Ringschiene ist oft mit Steinen besetzt, um dem Ring eine größere Wirkung in seiner Strahlkraft zu verleihen. Sie ist von allen Varianten die aufwendigste und verspielteste. Trotz der zarten Optik hat der Stein einen sicheren Halt in seiner Fassung.

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